Alkalische Hydrolyse von Klärschlamm am Beispiel der Kläranlage Dormagen der Bayer AG
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Medientyp | Aktuelle Bibliothek | Signatur | Status | Fälligkeitsdatum | Barcode | |
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[K] Einzelbeitrag aus KA oder KW | DWA-Bibliothek | Ea-16317-KA (K) (Regal durchstöbern(Öffnet sich unterhalb)) | Präsenzbestand | 16317 |
Thermochemische Verfahren haben in der Vergangenheit wiederholt ihre Eignung bewiesen, durch Einwirkung von Säuren oder Laugen und z. T. bei hohen Temperaturen einen Teil der Trockensubstanz von Klärschlämmen aufzu-schließen und in Lösung überführen zu können. Außerdem wird eine Verbesserung der Entwässerungseigenschaften erreicht. Bei der alkalischen Hydrolyse der in den Kläranlagen am Standort der Bayer AG in Dormagen anfallenden Überschußschlämme werden 5565 % der organischen Trockensubstanz gelöst. Die aus den Schlämmen freigesetzten organischen Verbindungen sind biologisch gut abbaubar. Nach alkalischer Hydrolyse, Rückführung in die Neutralisation und Entnahme aus der Vorklärung können die Überschußschlämme auf Trockensubstanzgehalte von 43 % entwässert werden. Bei Betrieb der alkalischen Hydrolyse wird im Verbund der Kläranlage eine Abnahme der organischen Trockensubstanz der zu entsorgenden Überschußschlämme um 50 % erreicht.
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